Dolce Vita in Fano

Gemütlich tuckern wir durchs Land Richtung Norden. Die Stadt Ancona lassen wir aus. Wo es uns gefällt bleiben wir stehen. In Fano stoßen wir wieder aufs Meer und suchen uns einen Stellplatz mit Entsorgungsmöglichkeit. Auch das muß einmal sein.

Dort treffen wir auf einige Langzeitreisende, die auf dem Rückweg von Süditalien sind. Es ist Donnerstag und wir wollten eigentlich zwei oder drei Tage bleiben. Doch uns wird sehr schnell klar gemacht, dass fürs Wochenende alle Plätze vergeben sind. Es wird wohl mit einer Invasion von Wohnmobilen über das Wochenende gerechnet. Immerhin soll in Italien die Wohnmobildichte pro 1000 Einwohner fünf Mal so hoch sein wie in Deutschland. So entschließen wir uns, nur eine Nacht in Fano zu bleiben und dann weiter zu fahren. Wir fahren mit den Fahrrädern ins Stadtzentrum und schauen uns die kleine Stadt (ca. 60.000 Einwohner) an, die einen eher unscheinbaren Eindruck macht. Fano 1 GlücksbrunnenBesondere Sehenswürdigkeiten: Fehlanzeige, vielleicht bis auf den Glücksbrunnen auf dem Marktplatz und die sehr gut erhaltenen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtbefestigungen. Mit Hinweisschildern wird man auch auf das sehr gut erhaltene Arco d’Augusto, ein römisches Stadttor aus der Zeit um Christi Geburt, hingewiesen. Wir wollen mit unseren Rädern schon wieder zurückfahren, da treffen wir Stellplatznachbarn mitten in der Stadt. Sie sind schon ein paar Tage länger da und haben die Stadt schon erkundet. Sie erzählen uns, dass sie am Vorabend in einer netten Bar einen Wein getrunken haben und dazu gab es so viel zu essen, dass ein Abendessen nicht mehr notwendig sei. Sie meinten 5 Euro für den Wein wäre eigentlich teuer aber wenn man vom Wein satt wird… 😉 und gut sei es auch gewesen.
Fano 2 Mitternachtstanz auf der PiazzaWir schließen uns an und haben einen richtig kurzweiligen Abend bei angenehmen Temperaturen. Irgendwann sind wir die letzten Gäste. Die Bedienung und ein paar Freunde beginnen vor der Tür zur Musik ihre Hüften zu bewegen. Auch wir sind von der Musik und der positiven musikalischen Stimmung angetan. Wie nicht anders zu erwarten, endet der Abend mit einem Tänzchen auf der Piazza. Mit drei Weinchen im Bauch und einer Riesenmenge Essen treten wir den Rückweg zu unserem Wohnmobil an. Wir verzichten dabei aufs Farradfahren, den Fahren unter Alkoholeinfluss soll in Italien bekanntlich recht teuer sein.

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