Bolsena – wir tauchen ein in die italienische Lebensart.

Bolsena ist ein hübsches Städtchen, das sich an die steilen Hänge des Kraterrandes krallt. Zwischen dem historischen Stadtkern und dem Seeufer reihen sich die schmucken und modernen ein- und zweistöckigen Wohnhäuser und Appartementhäuser neueren Herstellungsdatums. Bolsena 2 - SeepanoramaAn der Strandpromenade finden sich auch ein paar kleine Hotels, die aber nicht höher sind als die dort wachsenden und schattenspendenden Pinien.

Seeseitig habe ich erwartet, viele Freizeitboote und touristische Wassersportangebote vorzufinden. Doch das hält sich alles in überschaubaren Grenzen. Natürlich gibt es ein paar Boote, ein kleines Fährschiff habe ich auch gesichtet, aber die verfügbare Segeloberfläche ist deutlich kleiner als die Seeoberfläche. In bekannten Binnenwassersportressorts, wie z.B. dem Gardasee, Starnberger-, Ammer- oder dem Bodensee Bolsena 4 - Burghabe ich bei gutem Wetter und am Wochenende manchmal den Eindruck, dass die Segeloberfläche die Seeoberfläche übertrifft und Badegäste um einen Stehplatz im Wasser bitten müssen. 😉

Überragt wird die Stadt von einer mächtigen Burg. Die Gassen sind so ausgerichtet, dass sie am Tage meist den wohltuenden Schatten spenden. Trotz des Schattens, das Erklimmen des Burgberges ist zur Mittagszeit eine schweißtreibende Angelegenheit.

Das Leben findet auf Strassen und öffentlichen Plätzen statt

An jedem Tag ist in den Morgenstunden Leben in der Stadt. Wir beobachten bei einem Cappuccino das Treiben am zentralen Platz der Unterstadt, der Piazza Matteotti. Es ist ein Kommen und Gehen. Geparkt wird, so scheint es, wie es gerade gefällt. Alles läuft ganz unaufgeregt ab. In Franken hätten sich schon längst die ortsbekannten Dorfbruddler zusammengefunden und hätten diesen Regelverstößlern ihren ganzen Unmut lautstark entgegengebracht.
Bolsena 5 - Schild Piazza MatteottiNicht so hier. Hier schmettert ein Regelverstößler einem anderen Passanten ein freudiges „Bonjorno“ entgegen, ein anderer Passant winkt ins Straßencafe hinein mit einem unüberhörbaren „Ciao, Enrico“, worauf ein Cafebesucher mit einem Winken und einem lauten „Ciao, Carlo“ den Gruß erwidert. Manchmal beteiligt sich auch der Busfahrer des Stadtbusses, der die Piazza Matteotti auf dem Weg in die “Oberstadt” durchqueren muss, an dem Begrüßungsritual.

Neben uns sitzen mehrere ältere Herren. Sie erzählen sich zum Teil lautstark Wichtiges, vielleicht auch nicht so Wichtiges, vielleicht auch den neuesten Tratsch. Wir wissen es nicht, denn wir verstehen den Inhalt der kreuz und quer laufenden Gespräche nicht. Den Stimmen, der sprachlichen Intonierung und der Gestik entnehmen wir aber pure Lebensfreude.

Bolsena 6 - Piazza HerrenrundeEine ältere Dame parkt ihren Kleinwagen direkt vor dem Cafe, ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Sie hilft ihrem Mann, der schon etwas gehbehindert ist, aus dem Auto und führt ihren Mann zu dem Tisch der älteren Herren, organisiert einen Stuhl vom Nebentisch, begrüßt beiläufig die anderen Herrn und setzt ihren Mann zu der vergnüglichen Runde. Dann verlässt sie das Cafe und scheint froh zu sein nun etwas Zeit für sich selbst zu haben. Das verursachte Verkehrschaos würdigt sie keines Blickes. Eine viertel Stunde später erscheint sie wieder und entfernt das Verkehrshindernis, lässt aber ihren Mann bei seinen “Kumpels” sitzen.

Bolsena 7 - Piazza MatteottiWir machen erst einmal einen Stadtrundgang und als wir wieder an dem Zentralen Platz zurückkommen, können wir amüsiert beobachten, wie die ältere Dame wiederum vor dem Cafe vorfährt, ihren Mann wieder in den Kleinwagen „einlädt“ und dann die Szenerie mit einem heißen Reifen verlässt. Wie wir am nächsten Tag, bei unserem obligatorischen Cappuccino feststellen, läuft das auch bei einigen anderen Herrn der geselligen Runde so ab. Wir finden es irgendwie niedlich, wie die älteren Herren von ihren Frauen zu ihrem „Frühschoppen“ gebracht und auch wieder abgeholt werden.

Mir geht der Begriff „Pantoffel-Helden“, angesichts des egomanischen Palavers, nicht aus dem Kopf. 😁 (WoMoline wollte diese Bemerkung streichen, doch ich habe darauf bestanden, dass meine Empfindungsbeschreibung erhalten bleibt.) 😉

Erst am Abend fängt das Leben an zu pulsieren

Am nächsten Abend gehen wir die Enotecas in Bolsena erkunden und lassen uns ganz bewusst nicht nur zu einem Tropfen verführen. Die Stimmung am Abend wird durch die mittelalterlichen Festspiele noch bunter und interessanter. Es wird ein Schauspiel in einer Gemeindehalle aufgeführt. Als “Vorspeise” gibt es einen mittelalterlichen Umzug in historischen Kostümen durch die engen Gassen der Stadt. Alles ist vertreten, Soldaten, die Handwerkszünfte, die Opfer der Inquisition – auch “Hexen” genannt, ein Scharfrichter mit Henkersbeil, die Honoratioren, Edelmänner und Edelfrauen, Bauern Leibeigene und Bedienstete, kirchliche Würdenträger und ein “Aussätziger” gezeichnet von der Lepra. Alle schreiten mit strengem Blick (der Leprakranke mit verborgenem Blick) durch die Gassen. Das schreibt die Dramaturgie wohl so vor. Doch ab und an kommt es zum stocken des Umzugs und es ergibt sich ein Augenkontakt mit den Darstellern der historischen Szenerie. So kann der/die eine oder andere Darsteller/in ein grinsen oder gar ein leises Lachen sich nicht verkneifen.

 

Wir fühlen uns irgendwie, wie Bürger Roms im Mittelalter und genießen die fröhlich festliche, vielleicht sogar erhabene, auf jeden Fall aber selbstbewusste Stimmung. Bolsena 9-2 KunstgewerbemarktIm Rahmenprogramm gibt es einen mittelalterlichen Markt mit Kunstgewerbe und an anderer Stelle Marktstände mit kulinarischen Angeboten. Am Rande des kleinen Platzes stolpern wir geradezu in einen kleinen Laden. Es geht um „tierische Spezialitäten“. Salamis und Schinken vom Wildschwein in allen Variationen. Mit allerhand verschiedenen Gewürzen und natürlich als Krönung mit weißen oder schwarzen Trüffeln. Wie schon in der Toskana scheint Tuskia auch ein bevorzugtes Gebiet für die feinen Trüffel zu sein.
Wir werden sofort vom Besitzer zum Probieren seiner Spezialitäten eingeladen. Obwohl er weder englisch oder deutsch spricht, und wir nur ein paar Höflichkeitsfloskeln auf italienisch beherrschen, klappt die Verständigung prächtig. Bei den Details zu seinen Spezialitäten helfen ein paar Produktaufkleber die meist in grausigem englisch, in ein paar Einzelfällen sogar in noch grausigerem deutsch, über die Inhaltsstoffe und verwendeten Gewürze informieren. Bolsena 9 - Salami-SpezialitätenTrotz all der sprachlichen Schwierigkeiten erfahren wir, dass der sehr freundliche und lustige Herr auf der anderen Seite der Ladentheke der Eigentümer nicht nur dieses Ladens, sondern auch einer kleinen Spezialitätenmanufaktur ist. Er legt großen Wert darauf, dass er der “Herr” der ganzen Herstellungskette ist, von der Jagd, der Ernte der Zutaten (Kräuter, “tuto regionale”) über die Wurstherstellung bis hin zum Verkauf. Alles Bio in Hofladenqualität würden wir vielleicht sagen. Und das alles mit sehr viel Liebe und Enthusiasmus sehr professionell präsentiert.
Es ist einfach eine Freude zuzusehen, wie dieser Mann “brennt” für das was er tut, als ob es seit seiner Geburt es niemals in Frage stand, dass genau diese Tätigkeiten an diesem Ort seine Bestimmung sind. Seine leuchtenden Augen verraten uns das. Gepaart mit diesem Wissen schmecken die probierten Schmankerl nicht nur sehr gut sondern außerordentlich.

Bolsena 10 - Enoteca am Abend

So ist es nicht verwunderlich, das eine Spezialität nach der anderen in unserem immer mitgeführten Nyloneinkaufsbeutel verschwindet. Entsprechend herzlich, lautstark und ausgiebig fällt dann auch die Verabschiedung aus, bevor wir uns dem zuwenden, was seit Jahrhunderten immer dazu gehörte und auch heute dazu gehört: dem Wein.

Bolsena 11 - der Weisswein

Ein Nachbar auf dem Wohnmobilstellplatz hatte uns den Tipp gegeben, eine Enoteca nahe der Burg zu besuchen, die ein besonders erlesenes regionales Weinangebot bereithält. Auf einer Mauer sitzend genießen wir unseren Wein, den uns die beiden netten Berlinerinnen, die die gegenüber liegende Enoteca betreiben, empfohlen haben. Es bleibt nicht bei dem einen Glas…

In dieser Stimmung fragen wir uns: “Fühlte es sich zu damaliger Zeit so an, ein Römer zu sein?” Wir glauben ja, auch wenn das Leben zu römischer Zeit oder im Mittelalter sicherlich wesentlich beschwerlicher war als heute. Ich denke mir, dass es für die kleine Oberschicht der „Bürger Roms“ die großen Reichtum angehäuft hatten so war, wie wir es heute in den Mauern dieser Stadt empfinden.

Schon mal was von Tuscia gehört? Wo Italien noch ursprünglich ist!

Bolsena 1 KarteTuscia, ein Schreibfehler? Sollte das nicht Toskana heißen? Nein, Tuscia nennt sich das Gebiet wo Toscana, Umbrien und Latium zusammentreffen. Herzstück des Gebietes ist der Bolsenasee auf dem Gebiet der Region Latium. Der Bolsenasee ist ein alter Vulkankrater. Der sehr dunkle, fast schwarze grobe Sand an den Ufern des Sees lässt an dem vulkanischen Ursprung keine Zweifel aufkommen. Die Orte rund um den See und darüber hinaus sind zwar touristisch erschlossen, aber sanft und sie wirken noch so ursprünglich wie die Toscana vor 35 oder 40 Jahren.

Diese Region hat eine mindestens 1000jährige touristische Tradition. Alle Pilger die nach Rom wollten und aus dem Norden kamen, mussten hier durch. Auch wir haben etliche Pilger auf Schusters Rappen, mit Rucksack und modernen Wanderstöcken, durch Bolsena und Montifiscone wandern und Quartier suchen gesehen.

Aus Montefiascone kommt auch der, bei Weinkennern bekannte Wein „Est!Est!Est!“, der aus einer alten Weinsorte hergestellt wird, die erst wieder seit Anfang der 70iger Jahre angebaut wird. Seit Mitte der 80iger Jahre ist auch der Wein aus diesen Trauben wieder erhältlich. Der Name des Weins geht auf einen deutschen Bischof zurück, der sich um 1111 n.Chr. auf Pilgerreise befand und seinen Diener immer voraus schickte, um die  Herbergen mit den besten Tropfen zu erkunden. Bei diesem Wein war der Diener so begeistert, dass er die Nachricht für seinen Herrn gleich drei mal an die Wand der Herberge schrieb: Est! Est! Est!, was so viel heißt wie: „Hier ist es! Hier ist es! Hier ist es!“

Aber warum ist diese Region noch so ursprünglich geblieben? Ich habe drei Erklärungen anzubieten.

Erklärung 1: Die Region lag lange Zeit abseits der Hotspots der modernen Tourismusentwicklung in der Toskana. Dadurch konnte sich der „moderne“ Tourismus langsamer und organischer entwickeln.

Erklärung 2: Im Gegensatz zur Toskana, insbesondere der Küstenregion hat die Region Tuscia durch die Wallfahrtstradition schon viel länger „Erfahrung“ mit dem Tourismus.

Erklärung 3: In der Toskana hat sehr viel auswärtiges Geld die Entwicklung vorangetrieben. Man kann das in vielen Orten, die sehr gut restauriert sind, sehen. Viele leerstehende Immobilien wurden von Norditalienerin, Florentinern und auch Deutschen aufgekauft und wiederhergerichtet, oder es wurden schmucke Sommerhäuser gebaut, was auch Einkommen in der Toskana geschaffen hat. Es hat aber auch dazu geführt, dass diese Immobilien nicht mehr dauerhaft durch die selben Menschen bewohnt sind. So verändert sich die Nachbarschaftsstruktur nachhaltig. Und das ist für den aufmerksamen „Reisenden“ spürbar.

Bolsena 3 - NachbarschaftIn der Region Tuscia sind vor allem die historischen Innenstädte, so unsere Beobachtung, noch durch Einheimische bewohnt und belebt, was man besonders ab Einbruch der Dunkelheit in den engen Gassen der Orte beobachten kann. Die Menschen treffen sich vor ihren Haustüren zu einem Schwätzchen, trinken vielleicht auch einen Schluck zusammen und bekräftigen so jeden Tag aufs Neue ihre Gemeinschaft. Ganz wichtig sind dabei auch die Allimentaris, Bars, Enotecas und die Tabakläden die immer wieder als Kommunikationsschnittstellen dienen. In den hoch entwickelten Touristen Hotspots ist teilweise diese identitätsstiftende Infrastruktur verloren gegangen, bzw durch effizient arbeitende Touristenangebote ersetzt worden.

Ich glaube es ist eine Kombination aus den drei Erklärungsversuchen, warum wir Tuscia noch so ursprünglich wahrnehmen. Wir hoffen, dass die Erklärungsversuche eins und zwei verhindern, dass die Fehlentwicklungen, die in der Toskana zu beobachten sind, sich hier nicht wiederholen.

Wer die Toscana ursprünglich erleben will, der ist in der Region Tuscia rund um den Bolsenasee gut aufgehoben. Wir sind glücklich, dieses Gebiet gefunden zu haben und verleben eine wunderbar entschleunigte Zeit.

Bei diesem Panorama verweilen wir gern für ein paar Tage.

Bolsena 2 - Seepanorama

Italien ein Land der heißen Quellen

Es wird uns am heutigen Tage bewusst, dass Italien eine geologisch unruhige Region ist. Wir erhalten durch eine SMS die Nachricht, dass sich wieder einmal ein Erdbeben mit mehreren hundert Toten ereignet hat, kaum 150 km von uns entfernt. Unsere Lieben und Bekannten wollen natürlich wissen, wo wir gerade stecken und ob es uns gut geht.

In diesen geologisch unruhigen Regionen mit sich häufenden Erdbeben und mit aktiven Vulkanen (jeder kennt den Vesuv und Stromboli), da finden sich auch immer wieder heiße Quellen.

Wir haben beschlossen, dass wir weiter landeinwärts fahren wollen. Auch wenn die Gefahr von Nachbeben besteht, so wagen wir uns doch in Richtung des Epizentrums des Erdbebens. Auf unserem Weg liegt Saturnia. Die heißen Quellen von Saturnia locken uns. Es geht über zum Teil abenteuerliche Nebenstraßen, die ab und an hochalpinen Charakter haben, ins Landesinnere. richtung-saturniaMit zunehmender Höhe tauchen immer mehr Olivenhaine auf, die sich mit Reihen von Weinstöcken abwechseln. Malerische Orte, die meist auf den Spitzen der Hügel liegen, säumen den Weg. Erwähnenswert auf dem Weg nach Saturnia ist Magliano in Toscana mit seiner imposanten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert und Montemerano, einem liebevoll renovierten kleinen Ort, in dem sich einige Großstätter ein Feriendomizil geschaffen haben. In der Nebensaison sieht man aber das Dilemma, dass in vielen kleinen Orten der Region besteht. Es heißt: man sieht nur Katzen und ältere Menschen. Die Jungen gehen weg und die Region vergreist. Die Sozialstruktur kann sich nicht mehr erneuern. Die Lebenskultur der Region stirbt und wird nur kurzzeitig im Jahr durch eine Touristenkultur ersetzt.

Wir können und wollen auch gar nicht alle Orte hier vorstellen. Die ihnen eigene Lebensart der Menschen muss man ohnehin selbst erleben. Wir haben aber immer das Gefühl, die verbliebenen Menschen leben hier im Einklang mit der Natur und ihrer Region. Nicht nur die immer wieder zu sehenden italienischen Fahnen zeugen von einem National- und Regionalstolz, der ein tiefes Bekenntniss zu ihrer Heimat ausdrückt. Wir fragen uns: “Wie lange noch?”

Wir erreichen Saturnia. Schon bevor wir etwas sehen können, nehmen wir den „Duft“ der schwefelhaltigen Quellen wahr.

saturnia-1Die 37° heißen Quellen von Saturnia sind frei zugänglich. Da sie schon lange kein Geheimtipp mehr sind, sind sie von Tagestouristen in der Feriensaison überlaufen. Die offiziellen Parkplätze sind tagsüber voll und auf den bergigen Zufahrtsstraßen wird jede noch so kleine Parkmöglichkeit am Straßenrand genutzt. Mit einem Wohnmobil ist man da nicht wirklich wettbewerbsfähig, außer man ergattert einen freien Platz auf einem der beiden WoMo-Stellplätze.

Das ultimative Badeerlebnis im Sommer versprechen sowieso eher die Abend- und Nachtstunden. In den Becken liegen und in das Himmelszelt mit seinen unzählbaren Sternen schauen, dabei das Rauschen des in die Becken hineinstürzenden Wassers genießen, das ist schon eine Wucht! Einzig der etwas penetrante Geruch nach fauligen Eiern, der schwefelhaltige Quellen immer begleitet,“trübt“ etwas das Sinneserlebnis – zumindest für feine Näschen.😊

Einen Tag zu Gast bei den Kitern und Windsurfern in Talomone

talomone-3Wir fahren ein Stückchen weiter Richtung Süden. Wir lassen das Gebiet um Piombino, (hier fahren u.a. die Fähren nach Elba ab), Folonica, Massa Marittima, die nette Kleinstadt Grosseto und das Naturschutzgebiet Parco Regionale della Maremma aus, bis wir in Talamone ankommen. Hier finden wir wieder einmal einen „One Million Dollar View“. Wir stehen direkt am Meer mit Blick auf Talamone, den Monte Argentario mit dem am Fuße liegenden Porto San Stefano. Der Platz ist ein wahrer Hotspot für Surfer und Kiter. Alle warten auf den ultimativen Wind. Doch er kommt nicht. Das sportbegeisterte Publikum ist ein wohltuendes Kontrastprogramm zu den bespaßungshungrigen Urlaubern 150km weiter nördlich.

Unaufgeregt, ja fast gleichmütig warten sie auf den Wind, den sie für ihre Leidenschaft brauchen. Als dann doch der Wind etwas auffrischt wagen sich die ersten aufs Wasser. Doch nach einer halben Stunde schläft der Wind wieder ein und so schnell wie die Surfer und Kiter auf dem Wasser waren, genau so schnell sind sie wieder verschwunden und sitzen am Strand oder hinter ihren Wohnmobilen im Schatten, warten chipsfutternd auf morgen und auf kräftigeren Wind aus der richtigen Richtung.

Das alles ging so schnell, dass ich zu langsam war die Kamera aus dem WoMo zu holen. So gibt es kein einziges Bild von den coolen wagemutigen Helden der Bucht von Talomone.

talomone-2-porto-san-stefanoWir betrachten das Treiben als „Bay Watchers“ und zwischendurch genehmigen wir uns entsprechende Abkühlung im Wasser. Mit der hereinbrechenden Dämmerung werfen wir unseren Grill an. Bei einem grandiosen Abendpanorama verzehren wir unser Gegrilltes. Nun frischt der Wind wieder kräftig auf, doch für die Surfer und Kiter ist es nun zu dunkel. Wir schauen noch bei einer steifen Brise nach Porto San Stefano und nach Talomone, aber noch schöner ist der Blick in den Himmel zu den vielen leuchtenden Sternen.

Ach ja, von hier stammt auch das aktuelle Hauptbild unserer Seite. Im Hintergrund Porto San Stefano.

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Sand-Strand-Laufen nach San Vincenco

marina-di-castagneto-1Zu unserem Übernachtungsplatz in Marina di Castagneto müssen wir durch ein “Villenviertel” fahren. Wir haben schon die Befürchtung, dass wir wieder auf eine Strandparty-Area wie nördlich von Pisa treffen. Unser angestrebter Übernachtungsplatz liegt genau hinter den sandigen Dünen die den Strand vom grünen Hinterland trennen. Nach dem Abstellen des Wohnmobils stellen wir fest: Der Wind frischt immer stärker auf und nimmt in Böhen auch schon mal Sturmstärke an. Wenn dann auch noch einem aufgewirbelter Sand entgegen fliegt, dann heißt es nur noch: Augen zu, Nüstern zu und Mund schließen, sonst knirscht das Gebiss beim Abendbrot.

marina-di-castagneto-5Am nächsten Morgen beschließen wir einen Strandspaziergang nach San Vincenzo zu machen. Schnell zeigt sich, dass unsere Befürchtung einer Partyarea unbegründet ist. Überwiegend freier Strand, unterbrochen von einzelnen “Sonnenschirm-Areas” mit Bar-Anschluss und ein paar Wassersportangeboten. Die überwiegenden Strandbereiche sind aber frei zugänglich und naturbelassen. Das bedeutet aber auch, dass Seetangreste den Uferbereich zieren und was das idyllische Bild mehr stört, ist allerhand Unrat, den das Meer angeschwemmt und auf der Strandfläche verteilt hat. Ab und an zwingt uns das auch mal zum Slalom laufen.

marina-di-castagneto-3Wesentlicher Unterschied zu unserem Strandspaziergang in Camaiore ist aber der Sand. Der Sand ist nicht ganz so fein wie weiter nördlich. Das hat zur Folge, dass der Sand an der Wasserlinie einen nicht so festen Untergrund bildet und das Laufen am Strand mit Fußabkühlung sehr schnell anstrengend wird, weil die Füße immer wieder tief in den Sand einsinken und sehr viel Kraft der Füße im Untergrund „verpufft“. Das Laufen weiter oberhalb der Wasserlinie macht aber auch keinen Spaß, weil hier der Sand so heiß ist, dass man geschlossene Schuhe braucht um sich nicht die Fußsohlen zu verbrennen. Aber auch im heißen Sand ist das Fortkommen nicht weniger beschwerlich. So werden die geschätzten 10 km zur Herausforderung.

Auf dem Rückweg wird diese Herausforderung, die mit einem kleinen Muskelkater belohnt wird, noch gesteigert. Auf dem Hinweg haben wir noch starken auflandigen Wind von schräg hinten. Das haben wir unterschätzt, denn auf dem Rückweg haben wir Gegenwind von schräg vorne! Das erfordert noch einmal extra Körner!

San Vincenzo selbst ist ein Ort ohne erwähnenswerte Besonderheiten, direkt am Meer gelegen, was in dieser Region eher die Ausnahme ist. Der Ort ist, so unser Eindruck, geprägt von vielen Sommerhäusern, die wahrscheinlich nicht ganzjährig bewohnt sind. Außerhalb der Sommersaisonmonate dürfte dieser Ort in eine Art Winterschlaf verfallen.
marina-di-castagneto-2Die Atmosphäre die wir erleben ist entspannt, dem Kommerz auf ein erträgliches Maß entrückt und die Menschen, die wir auf unserem Spaziergang beobachten, fast ausnahmslos Italiener, wirken zufrieden und entschleunigt. Keiner muss hier etwas, keiner produziert oder inszeniert sich. Die Kinder haben ihren Spaß an Wasser und Sand, rennen mit Schwimmflügelchen oder Schwimmringen ins Wasser und wieder hinaus, probieren ihre Schwimmbretter aus, marina-di-castagneto-4vergnügen sich mit ihren aufblasbaren Badetieren oder bauen im Sand einen Hafen für ihre Spielzeugboote. Ein paar andere sind mit Surfbrettern oder kleinen Segelbooten unterwegs, aber alles ist entspannt. Das ist uns sympatisch und angenehm. Auf der ganzen Strecke sind uns drei oder vier Strandverkäufer begegnet. Das war’s an Kommerz, wenn man von den paar Strandbars einmal absieht.

Hier lässt es sich aushalten – aber bitte den Sonnenschutzfaktor 30 und die Sonnenbrille nicht vergessen!

Wein, Oliven und Zypressenalleen – Toskana pur zwischen Cecina und Piombino

volterra-ruckblickWir verlassen das malerische Volterra und fahren weiter in Richtung Meer. Eine recht steile und enge Straße schlängelt sich den Berg hinunter, die meine ganze Aufmerksamkeit erfordert. An einer Ausweiche noch mal anhalten und einen Blick zurückwerfen… Ciao Volterra.

Wir befinden uns am Nordende der Maremma. Umgangssprachlich wird unter der Maremma die gesamte südliche Toskana und Teile des nördlichen Latiums verstanden. Im engeren Sinne umfasst die Maremma aber nur den flachen, von den Hügelketten der Monti dell’Uccellina unterbrochenen Küstenstreifen zwischen dem Golf von Follonica, den Flussläufen der Bruna und des Ombrone sowie der Lagune von Orbetello am Monte Argentario. Dieses Gebiet war eine zusammenhängende, mit dem Tyrrhenischen Meer verbundene Sumpflandschaft. In der Maremma gelegene Orte führen daher häufig den Beinamen Marittima zum Ortsnamen, auch wenn sie gar nicht am Meer liegen.

Wir wollen nun die Maremma in mehreren Tagesetappen durchqueren bis nach Talamone, das südlich des heutigen Naturparkes Uccellina liegt. Nebenbei bemerkt, Talamone war in der Renaissance der Hafen der freien Stadt Siena.

maremma-1-nordWir fahren Richtung Cecina. Der Talgrund ist kaum besiedelt. Auf Cecina und Cecina Mare haben wir keinen “Bock”. Also biegen wir kurz vor Cecina nach links ab in die erste Hügelkette nach dem Meeresstrand. Kleine, touristisch nahezu unbekannte Orte säumen unseren Weg.

Montescudaio, Guardistallo, Casale Maritimo, Bibbona, Bolgheri oder Castagneto Carducci alle sind sie einen Besuch wert. Auch wenn in den beiden  letzteren Orten der Tourismus inzwischen das Ortsbild beginnt stark zu verfälschen, so sind in der gesamten Hügelkette noch viele “Geheimtipps” verborgen, die mit etwas Zeit und Muse entdeckt werden wollen. Ich war schon mehrfach in den letzen 25 Jahren in dieser Region. maremma-2-nordEs scheint sich kaum etwas zu verändern – als ob die Zeit stehen geblieben ist. Selbst die Schlaglöcher in den Straßen sind gefühlt noch die Gleichen wie damals.

Wie dem auch sei, hier geht Tourismus auf jeden Fall etwas langsamer und etwas stiller vonstatten. Nicht wie in Viareggio, Forte dei Marmi und den anderen mondänen Badeorten weiter nördlich, sondern bedächtig und ruhig, so wie man sich klischeehaft italienische Lebensart vorstellt. Natürlich ist auch hier das Leben von den Marinas die im Sommer aus den Nähten platzen beeinflusst. Halligalli spielt sich aber eher punktuell am Meer ab.

maremma-3-nord-zypressenalle-bolgheriDie wahrscheinlich längste Zypressenallee in der Toskana führt von der Via Aurelia (SS 1) über vier Kilometer ins Landesinnere nach Bolgheri. Für Bolgheri gilt die Beschaulichkeit während der Sommermonate nicht mehr. Fast in jedem Haus gibt es etwas zu essen, Kunsthandwerk zu kaufen oder eine Weindegustation. Von hier kommt der Sassicia, ein Rotwein der zu den Besten der Region zählt. Dieser hat auch seinen Preis. Der Wein besteht überwiegend aus Cabernet Sauvignon Trauben und einem kleinen Anteil Cabernet Franc und wird natürlich im Eichenfass ausgebaut. Die geschützte Bezeichnung Sassicia heißt so viel wie steiniger Boden. Weinliebhaber die sich in dieser Gegend aufhalten, sollten am Abend bei untergehender Sonne sich ein Gläschen davon gönnen. Die italienische Abendatmosphäre in Bolgheri brennt das Geschmackserlebnis des Weines tief in die Gehirnwindungen ein.

Nach weiteren zehn Kilometern erreichen wir Castagneto Carducci, das bis 1907 Castegnato Marittima hieß. Nach dem der Italiener Carlo Carducci 1906 den Literaturnobelpreis erhielt, wurde ein Jahr später sein Heimatort kurzerhand in Castagneto Carducci umbenannt.

Man stelle sich mal vor, in Deutschland wäre Kreuzau in der Rureifel, der Lebensort von Heinrich Böll, bekannter Maßen ebenfalls Literaturnobelpreisträger, einfach in Böll umgetauft worden. Auf so eine Idee ist wahrscheinlich erst gar niemand gekommen. Und wenn doch, dann wäre diese Person geteert und gefedert worden. In Italien scheint so etwas ohne weiteres möglich zu sein, wie wir das ja schon in Viareggio mit dem Stadtteil Torre del Lago Puccini gesehen haben, in dessen Namen der Komponist Puccini verewigt wurde. Andere Kulturen, andere Sitten.

Der auf knapp 200m über dem Meeresspiegel liegende Ort bietet an mehreren Stellen eine wunderbare Aussicht über das Meer. Das Ortsbild wird beherrscht von einem Kastell, das noch heute bewohnt und in Familienbesitz ist und daher auch nicht besichtigt werden kann.

Wir entscheiden uns nun wieder ans Meer nach Marina di Castagneto zu fahren und dort für die nächsten zwei Tage etwas Strandentspannung zu genießen.

Valentinstag

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebe und der Verliebten. Verrückt! Wir haben einen !!!! Tag im Jahr, den wir der Liebe widmen. Wo wir uns doch alle so sehr nach Liebe sehnen und nach der glücklichen und erfüllten Beziehung. Unter fast allen Umfragen zum Thema Glück, nimmt die glückliche Beziehung immer einen der ersten drei Plätze ein.

blume-die-du-liebstWarum aber macht Beziehung so viele unglücklich? Warum trennen sich so viele Paare?

Wenn wir ehrlich sind und unseren Alltag betrachten, dann stellen wir fest, dass 1000 Dinge eine höhere Priorität einnehmen als die Pflege unserer Liebesbeziehung. Komisch, wo sie doch für unser Glück so wichtig ist!? Klar denken wir heute an den Valentinstag, den Geburtstag, den Hochzeitstag – aber hat das Jahr nicht 365 Tage?

Natürlich sollen wir nicht jeden Tag Geschenke kaufen. Liebevolle Worte, Blicke und Gesten, Zeichen der Zuneigung, Wertschätzung und Anerkennung sind um ein vieles wertvoller.

Heute ist der Tag der Verliebten. Waren wir das nicht alle einmal? Erinnere dich zurück. Was das Verliebtsein so wundervoll macht ist, dass wir alles durch die rosarote Brille sehen. Unser Schatz ist nicht anders, wir haben ihn/sie nur anders gesehen. Die Macken, die uns heute stören, waren schon immer da. Aber wir haben uns viel lieber an den schönen Seiten erfreut. Und jeder Mensch hat schöne Seiten! Auch du! Es liegt an dir welche Seite du sehen möchtest oder anders gesagt:  Wer Dreck sucht, wird Dreck finden. Und wer Liebe sucht, wird Liebe finden.

Versuche doch einmal eine ganze Woche lang ganz bewusst das Gute und Schöne in deinem Partner, deiner Partnerin zu sehen. Du veränderst einfach nur deinen Fokus.

Das ist ein ganz einfach und schnelles Rezept, leicht in der Umsetzung und du wirst sehen, das Resultat ist wundervoll. Probier es aus!

Denke aber auch immer daran, das Wichtigste ist, sich selbst zu lieben, sich selbst wertzuschätzen, zu achten und gut für sich zu sorgen. Du kannst nur Liebe verschenken, wenn dein Liebestank voll ist und du was zu verschenken hast.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag der Liebe für heute und für jeden Tag.

WoMoline

Kurioses: Wohin nur mit dem Selfie-Stick?

selfie-podolski-mullerSpätestens seit dem Gewinn der Fußballweltmeisterschaft kennt jeder den Begriff „Selfie“. Das sind die komischen Bilder, bei denen Fußballspieler,  wie Lukas P., Thomas M., Schweini und sogar die Bundesmutti breit grinsend sich mit ihrem Mobile selbst fotografieren.

selfie-podolski-schweiniselfie-podolski-merkel

 

 

 

 

Die entstandenen Bilder, deren Informationswert gegen Null geht und auch künstlerisch
und gestalterisch den Wert Null deutlich unterschreiten, werden dann umgehend in sozialen Netzwerken der allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Damit sich die Fotografen nicht ständig die Schultergelenke auskugeln, wurde der Selfie Stick entwickelt. Diese bahnbrechende Entwicklung der Neuzeit entlastet die sozialen Sicherungssysteme von immensen Kosten für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Schultergelenke, die durch das ständige Ausstecken der Arme zur Positionierung des Smartphones nachhaltig geschädigt werden.

Für Selfie Sticks, ursprünglich nur für Erinnerungsfotos entwickelt, wurden von den Anwendern weitere Anwendungsmöglichkeiten entdeckt. Man sieht vor allem in touristischen Gebieten immer wieder oft asiatisch aussehende Nutzer des Selfie Sticks die sich beim Gehen auf Gehwegen und in Fußgängerzonen offensichtlich selbst filmen und live in den sozialen Medien „auf Sendung“ sind.

Dadurch entstehen wiederum zusätzliche Gefahren, wie wir nicht nur einmal beobachten konnten. Wir vermuten, dass schon einige Stadtverwaltungen über die Entfernung von Straßenschildern nachdenken, denn es kommt immer wieder zu schwerwiegenden Kollisionen zwischen sich selbst filmenden Selfie Stick Besitzern und Verkehrsschildern, Fußgängerampeln und Fahrradständern, die auf Gehwegen unsinnigerweise platziert sind.

Durch die steigenden Zahlen an Selfie Junkies, steigt wiederum das Risiko von Kollisionen von Selfie Junkies mit Selfie Junkies. Frontalzusammenstösse von Selfie Junkies führen wiederum zu noch schwereren Verletzungen wie z.B. ausgestochene Augen, durchstochene Ohren oder aber eben komplett aufgespießte Selfie Junkies. Die Verletzungsmuster dürften etwa ähnlich die der Ritter des Mittelalters sein.

Diese Entwicklung hat auf jeden Fall, in touristischen Gebieten, zu einem signifikanten Anstieg schwer verunfallter Fußgänger und daraus folgend der Krankentransportzahlen geführt. Dadurch wird die Bemessungsgrundlage für die Anzahl von Krankenwagen pro 1000 Einwohner wiederum deutlich nach oben getrieben und damit die Sozialetats belastet.

Sicher hat jeder schon einmal einen Selfie Junkie gesehen. Doch wie die geschilderte Entwicklung zeigt, ist dringend politischer Handlungsbedarf angesagt. Eine gesetzliche Regelung oder noch besser eine entsprechende EU-Richtlinie ist dringend erforderlich, damit in Europa Selfie-verunfallte einheitlich behandelt werden.

rom-1-selfie-stickEine Lösungsmöglichkeit für eine EU einheitliche Lösung bestünde darin, dass das sich Bewegen mit einem Selfie Stick grundsätzlich untersagt wird. Doch was tut man, wenn man sich eine Stadt anschauen möchte, oder ein zutiefst menschliches Bedürfnis einen Selfie Stick-Besitzer zwingt ein Notdurfthäuschen aufzusuchen. Wohin dann mit dem Selfie Stick? Das Bewegen mit einem Selfie Stick wäre ja dann verboten! und ist dann womöglich sogar unter Strafe gestellt!

Doch dieser Selfie Stick-Besitzer hat dafür eine elegante Lösung:

😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

 

P.s. Wir sind noch nicht Selfiekrank aber unser WoMo 😝

selfie-stick-womo

Ungewöhnliche Wohnmobile

Gestern entdeckte ich bei Paul von passport-diary.com einen nette Zusammenstellung von ungewöhnlichen Wohnmobilen. Wenn man unterwegs ist entdeckt man immer wieder einmal die eine oder andere Kuriosität. Die Kuriositäten die Paul zusammengestellt hat sind aber schon außergewöhnlich. Viel Spaß beim stöbern.

http://passport-diary.com/verrueckte-campingbusse-18-unewoehnlichste-wohmobile-der-welt/

By on 5. Januar 2017

(…)

1. Verrückte Campingbusse: Citroen

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2. Verrücktes Wohnmobil: Trabi Go!

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3. Verrückte Campingbusse: Atomic Camper

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4. Verrücktes Wohnmobil: Flugzeug Camper

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5. Verrückte Campingbusse: VW T2 – Stretchlimo

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6. Verrücktes Wohnmobil: Ape Camper

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7. Verrückte Campingbusse: Oldtimer Camper

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8. Verrücktes Wohnmobil: Vintage Bus

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9. Verrückte Campingbusse: Schiff-Camper

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10. Verrücktes Wohnmobil: Wohnmobil Truck

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11. Verrückte Campingbusse: Schulbus Ausbau

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13. Verrücktes Wohnmobil: GM Futurliners

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14. Verrückte Campingbusse: Extremer Familien Camper

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15. Verrücktes Wohnmobil: Camper Schloss

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16. Verrückte Campingbusse: Motorhome

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17. Verrücktes Wohnmobil: Etagenbulli

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18. Verrückte Campingbusse: Unimog Camper

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Das war die Liste meiner Top 18 der verrücktesten Wohnmobile. Ich habe nicht schlecht gestaunt. (..)