Das antike Rom (3) – Die Königin der Straßen – Via Appia Antica

Im letzten Artikel ging es um die Beziehungen der Römer untereinander und in die Welt, die sie für eine gewisse Zeit beherrschten.
Dieses Beziehungsnetzwerk brauchte eine physische Infrastruktur zur Absicherung der Macht und für den wirtschaftlichen Erfolg des Gemeinwesens. Das waren die Handelswege und Straßen. Im Konfliktfall machten die Strassen die schnelle Verlegung militärischer Verbände möglich, zur Absicherung von Macht und Einfluss der römischen Upper Class. Sie waren so etwas wie die Lebensadern Roms. Über die Königin dieser antiken Straßen berichten Heinz und Christine von der Anima Mea unter dem Titel:

Die Königin der Straßen

Broadway, Champs Elysees, Kurfürstendamm und Elbchaussee; Seidenstraße, Jacobsweg und Alte Salzstraße: Das sind Namen, die mir spontan einfallen, wenn ich an Straßen denke. Es sind Hauptstraßen, Prachtstraßen, Pilgerstraßen oder Handelsstraßen: alt, berühmt und viel befahren. Irgendwann habe ich ihren Namen erfahren, sei es, weil ich von ihnen gelesen oder gehört habe, oder weil ich selbst über eine dieser Straßen gelaufen bin. Doch es gibt da eine Straße, deren Name ich noch vor all den anderen kannte!

Es muss wohl einer meiner engagierten Landschullehrer gewesen sein, der in früher Schulzeit im Geschichtsunterricht den Namen Via Appia nannte. Fiel dieser Straßenname, tauchten vor meinem geistigen Auge stets Heerscharen von römischen Soldaten auf, die aus Rom hinauszogen, um die Welt zu erobern. Auch die Frage „Quo vadis?“ war eng mit dem Namen Via Appia verbunden, wodurch das Geschichtsträchtige dieser Straße zusätzlich einen mystisch-heiligen Aspekt bekam. [weiterlesen…]

 

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