Kurioses: Überstürzte Abfahrt mit dem Wohnmobil – und die Folgen.

Wenn man unterwegs ist, dann erlebt man immer wieder kuriose Situationen. Angenehm, wenn man nicht selbst der Protagonist der Situation ist.

pisa-1-ueberstuertzte-abfahrtWir sind gerade in Pisa auf dem Wohnmobilstellplatz angekommen. Wir haben gerade eingeparkt und sind dabei unser Ankunftsritual durchzuführen. Das sehe ich ein Wohnmobil „fluchtartig“ den Platz verlassen. Aber irgendetwas stimmt da nicht. Erst beim zweiten Hinsehen fällt mir auf, „das Wohnmobil ist ja noch gar nicht fahrbereit!“

Immer wieder passiert es: die Antenne ist noch nicht eingefahren, der Satellitenspiegel ist noch aufgestellt, ein Fenster ist noch geöffnet oder die Trittstufe ist nicht eingefahren. Sowas sieht man immer wieder. Ja sogar Mitfahrer wurden schon vergessen!

Mit Handzeichen oder Rufen versucht der freundliche Wohnmobilist den Fahrer darauf aufmerksam zu machen. Doch dieser hier hatte es ganz eilig und  vergisst auch noch seine zum Trocknen aufgehängte Wäsche ordnungsgemäß im Fahrzeug zu verstauen. Der WoMo-Fahrer ist schon längst an mir vorbeigefahren, als mir klar wird, was hier passiert ist. So kann ich nur noch die Kamera holen. Inzwischen hat der WoMofahrer selbst sein Missgeschick bemerkt und hat eine Vollbremsung hingelegt. Die mitleidigen vielleicht auch hämischen Blicke der anderen Wohnmobilisten auf dem Platz sind ihm sicher. Wer selbst schon einmal in einer solchen Situation war, der weiß wie sich Spießrutenlaufen anfühlt. 😠

Das Spießrutenlaufen  ist immer noch besser als eine abgerissene Antenne, ein abgerissenes Dachfenster oder die abgefahrene Trittstufe. Das kann nämlich richtig teuer werden.