Krisenjunkies: So gefährlich wie die Pest?

Quer-Denk-Seite

Deadlines sind für sie Herausforderungen, Prokrastination ist ein Lifestyle und entspanntes Arbeiten ist eine Form der Selbstaufgabe: Krisensüchtige erschaffen Dramen, was auch immer sie tun. Weil sie glauben viel Erfahrung mit Krisen zu haben, suchen sie nach neuen Themen, in denen vermeintlich oder real ein Gefahrenpotential steckt. Sie surfen sozusagen auf jeder wilden Welle die für andere ein Angstpotential hat. Für andere Menschen um sie herum ist es nicht so „einfach“ damit umzugehen.

Ein Krisenjunkie kann ein Kollege sein, die sich viel zu spät — aber mit voller Energie — in ein Projekt stürzt. Ein Krisenjunkie kann auch der Freund sein, der immer die krassesten Geschichten von Samstagnacht zu erzählen hat. Ein Krisenjunkie ist vielleicht der Vorgesetzte, der stets Probleme entdeckt, deren Eintritt zwar sehr unwahrscheinlich sind, die aber definitiv schreckliche Konsequenzen hätten. Kurz: Krisenjunkies sind anstrengend und ihre Krisen sind in der Regel überflüssig.

Wirklich gefährlich sind die Krisenjunkies die einen…

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